Statement zum Mineralwasser-Test ÖKO-TEST

Berlin, 27.06.2019



Aktuell berichten Medien über den aktuellen Mineralwassertest des Magazins „ÖKO-TEST“. In diesem erhielt Apollinaris als einziges Getränk im Test die Note ungenügend. Die Fakten sind:

Die Kriterien, die die ÖKO-TEST für seine Bewertung zugrunde legt, sind subjektiv. Unsere Getränke sind qualitativ und geschmacklich hochwertig. Sie entsprechen allen gesetzlichen Vorgaben und sind voll verkaufsfähig. Wir testen regelmäßig unsere Wässer auf die Einhaltung der Vorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung.

Arsen ist ein Halbmetall und kommt in der Erdkruste vor. Das Arsen kann in Spuren durch Wasser aus dem Gestein gelöst werden und so in Trink- bzw. Mineralwasser gelangen. Auch über Lebensmittel nehmen wir täglich Arsen in unterschiedlichen Mengen auf. So kann Geflügel und Fleisch bis zu 0,44 mg/kg Arsen enthalten.

Zu viel Arsen ist nicht gut. Deshalb gibt es Grenzwerte. Diese sind laut BfR mit einem großen Sicherheitsabstand definiert. Die Grenzwerte sind so berechnet, dass ein lebenslanger, täglicher Verzehr völlig unbedenklich ist.

In Deutschland gelten für Trinkwasser und für Mineralwasser der gleiche Wert: 0,01 mg pro Liter. Der in Apollinaris Classic ermittelte Wert liegt bei 0,009 mg. Ökotest erläutert nicht, warum dieses Testergebnis zu einer Abwertung führt.

Bor ist ein chemisches Element, das weit verbreitet in der Natur vorkommt. Für höher entwickelte Pflanzen ist Bor ein lebenswichtiges Spurenelement. Natürliches Mineralwasser kann Bor – ebenso wie andere Mineralien – aus dem Gestein, das es durchfließt, lösen. Bor ist in allen Nahrungsmitteln nachweisbar, inbesondere in Obst, Gemüse und Getreide. So beträgt der Mittelwert von Bor in Pfirsichen im Schnitt 70 mg/Kilo.

Bei Mineralwasser gilt ein Grenzwert von 30 mg Borat pro Liter. Dies entspricht etwa 5,5 mg Bor pro Liter. ÖKO-TEST hat den Wert für Trinkwasser (1 mg/l) als Basis gesetzt. Die gefundene Menge von 1,4 mg Bor bei Apollinaris führte zu einer Abwertung. Analysen des unabhängigen Instituts Fresenius, das für uns bzw. den Verband der Mineralbrunnen in den letzten beiden Jahren getestet haben, zeigen Werte unterhalb von 1 mg/l.