Coca-Cola plant Veränderungen in Produktion, Logistik und Fachbereichen - Ziel: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Berlin, 01.03.2016



Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH (CCEG) plant weitere Veränderungen in der Produktion und Logistik. Außerdem werden die Strukturen in den Bereichen Kunden Service Center, Marketing, Personal und Finanzen neu ausgerichtet.

Veränderungen Produktion

Im Bereich Produktion beabsichtigt die CCEG, die Getränkeherstellung in Berlin-Hohenschönhausen und Bremen zum 1. Juli 2016 bzw. 1. August 2016 einzustellen.
Ziel ist, das Netzwerk von derzeit 20 Produktionsstandorten in Deutschland besser auszulasten. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, sollen die größeren Coca-Cola Standorte mit mehr Produktionslinien die Getränkeherstellung übernehmen. In die Modernisierung der Produktionsstandorte investiert die CCEG in 2016 knapp 70 Millionen Euro.

Veränderungen Logistik

Die Logistik am Standort Berlin-Hohenschönhausen soll bestehen bleiben. Von dort soll künftig ein Großteil der Distribution für den Großraum Berlin und Brandenburg erfolgen. Die Logistikaufgaben von Bremen und Oldenburg (Schließung des Standorts zum 1. August 2016 geplant) sollen an einem neuen, zentralen Standort im Großraum Bremen für das Weser-Ems-Gebiet zusammengeführt werden.

Des Weiteren ist geplant, im Sommer die Logistikstandorte Trollenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) und Hermsdorf (Sachsen-Anhalt), zu schließen. Stattdessen sind neue Versorgungspunkte im Raum Neubrandenburg sowie im Raum Magdeburg angestrebt. Des Weiteren ist vorgesehen, Riegel und Gomaringen (beide Baden-Württemberg) nicht weiter zu betreiben.

Mit den Anpassungen in der Logistik reagiert die CCEG auf die veränderten Anforderungen ihrer Handelskunden. So übernehmen Supermarktketten die Belieferung ihrer Filialen zunehmend selbst oder durch eigene Partner. Das heißt, die „Rote Flotte“ liefert immer weniger an Einzelkunden aus. Durch die sinkende Auslastung sind die genannten Standorte nicht mehr wirtschaftlich.

Vereinfachung von Fachbereichen

Des Weiteren sollen deutschlandweit Fachbereiche umstrukturiert werden. Es ist vorgesehen, die Kunden Service Center auf neun Standorte zu konzentrieren. In den Bereichen Marketing, Personal und Finanzen ist eine Vereinfachung und teilweise eine Zentralisierung geplant.

Gespräche mit Arbeitnehmervertretern gemäß Tarifvertrag

„Diese Entscheidungen sind uns nicht leicht gefallen und wir haben sie nach sorgfältiger Prüfung gefasst. Wir müssen uns auf die Marktentwicklung einstellen und die Wünsche unserer Kunden aufgreifen“, sagt Frank Molthan, Geschäftsführer Personal der CCEG. Er betont: „Dabei ist uns sehr wichtig, die geplanten Veränderungen sozial verantwortungsvoll umzusetzen.“

Die CCEG stellt, wo immer möglich, alternative Stellen an anderen Standorten in Aussicht. Außerdem gibt es die Option von Altersteilzeitverträgen. Wenn das nicht möglich ist, bietet das Unternehmen umfangreiche Abfindungszahlungen an, die deutlich über dem üblichen Maß liegen. Durch die geplanten Veränderungen sollen insgesamt rund 500 Arbeitsplätze wegfallen.

Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern zur Umsetzung gemäß Tarifvertrag starten in den nächsten Tagen.

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